Unterweisungsverzeichnis KI: Was hineingehört und wie Verdalo es für dich führt
Vier Angaben reichen: wer, wann, welche Inhalte, wie lange. So belegst du Maßnahmen nach Art. 4 ohne Excel-Liste.
Ein Unterweisungsverzeichnis ist die einfachste Form, Maßnahmen zur KI-Kompetenz zu belegen. Die EU-Kommission nennt ein internes Verzeichnis der Schulungen und anderen Maßnahmen als ausreichenden Beleg.
Vier Angaben reichen
- Wer: Name der Person
- Wann: Datum der Teilnahme
- Welche Inhalte: die Module oder Themen
- Wie lange: die ungefähre Dauer
Diese vier Felder sind eine praktische Struktur. Das Gesetz schreibt keine bestimmten Felder vor. Ein Punktestand oder eine Note gehört nicht hinein. Wer Ergebnisse von Wissenstests pro Person speichert, bewegt sich Richtung Leistungskontrolle, und die ist bei Betrieben mit Betriebsrat mitbestimmungspflichtig.
Was das Verzeichnis nicht ist
Es ist kein Nachweis der Einhaltung der Verordnung und kein amtliches Zertifikat. Es zeigt datiert und nachvollziehbar, was ihr getan habt. Bei Nachfragen von Kunden, Auftraggebern oder Behörden legt ihr dieses Dokument vor.
Wer das Verzeichnis führt
Eine Excel-Tabelle reicht dafür aus. Jemand muss sie aber pflegen und bei jeder neuen Person, jedem neuen Werkzeug und jeder Änderung der Regeln wieder anfassen. Verdalo legt jeden Eintrag an, sobald jemand die Schulung über den Einladungslink abschließt. Du kannst das Verzeichnis als PDF mit Datum, Versionsnummer und Prüfcode ausgeben; es ist Teil des Dossiers.