Betroffenheits-Check
Fünf Fragen per Klick. Danach siehst du, welche Pflichten typischerweise Betriebe wie deinen betreffen, und welche nicht. Kein Konto, keine Speicherung.
Nutzt ihr im Betrieb KI-Tools wie ChatGPT, Copilot, Gemini, DeepL oder Canva?
Auch wenn es nur einzelne Kolleginnen oder Kollegen privat auf dem Diensthandy tun.
Was der Check prüft
- Art. 4KI-Kompetenz im Team
Sobald jemand bei euch KI-Tools nutzt, müsst ihr Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz eurer Leute zu unterstützen. Ihr braucht kein amtliches Zertifikat, ein internes Verzeichnis eurer Maßnahmen reicht als Beleg.
- Art. 50 Abs. 1Chatbot muss sich als KI zu erkennen geben
Euer Bot muss spätestens bei der ersten Interaktion klar sagen, dass er eine KI ist, es sei denn, das ist offensichtlich. Läuft der Bot unter eurem Namen, könnt ihr als Anbieter gelten (Art. 25) und tragt auch die Kennzeichnungspflicht.
- Art. 50 Abs. 3 und 4KI-Inhalte nach außen kennzeichnen
Deepfakes (realistisch wirkende KI-Bilder, -Videos oder -Audios) müssen gekennzeichnet werden. KI-Texte brauchen einen Hinweis, wenn sie die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren und niemand sie redaktionell verantwortet. Normale Marketingtexte mit menschlicher Prüfung fallen nicht darunter.
- Art. 5Verbotene Praktiken
Emotionserkennung am Arbeitsplatz, Social Scoring oder manipulative Systeme sind seit dem 2. Februar 2025 verboten. Prüft, ob euer Einsatz darunter fällt.
- Art. 26Hochrisiko-Einsatz
KI bei Bewerbungen, Kreditentscheidungen, Leistungsbewertung oder Sicherheitstechnik gilt als Hochrisiko (Anhang III). Die Betreiberpflichten (menschliche Aufsicht, Protokolle, Information der Beschäftigten) gelten ab dem 2. Dezember 2027. Dieser Einsatz braucht eine individuelle Prüfung. Hol dir dafür anwaltlichen Rat.
Was der Check nicht ist
Keine Konformitätsbewertung und keine Rechtsberatung. Das Ergebnis sagt, welche Pflichten Betriebe wie deinen typischerweise betreffen, mit Artikel und Datum. Ob ihr sie erfüllt, prüft der Check nicht.