KI-Zertifikat für Mitarbeitende? Warum eine Teilnahmebestätigung reicht
Es gibt kein amtliches Zertifikat für KI-Kompetenz. Was hinter den Angeboten steckt und was du stattdessen brauchst.
Viele Schulungsanbieter werben mit einem „KI-Zertifikat“ oder „KI-Führerschein“. Eine amtliche Stelle steht hinter keinem dieser Namen.
Es gibt keine amtliche Stelle dafür
Weder die EU noch die Bundesnetzagentur vergeben oder erkennen Zertifikate für KI-Kompetenz nach Art. 4 an. Die Bundesnetzagentur listet unter „nicht vorgeschrieben“ ausdrücklich standardisierte Trainingsmaßnahmen und externe Bescheinigungen der durchgeführten Maßnahmen. Jedes „Zertifikat“ auf dem Markt ist ein Dokument des jeweiligen Anbieters.
Was ein Dokument leisten muss
Es soll belegen, dass eine Person an einer Maßnahme teilgenommen hat: Name, Betrieb, Datum, Inhalte, Dauer. Ein solches Dokument heißt Teilnahmebestätigung. Dieselben Angaben gehören in ein Unterweisungsverzeichnis.
Worauf du bei Angeboten achten solltest
- Steht „Pflicht“ oder eine Bußgeldsumme in der Werbung? Art. 4 hat keinen eigenen Bußgeldtatbestand.
- Passt der Inhalt zu eurem Betrieb, oder ist es ein allgemeiner Kurs ohne eure Regeln?
- Bekommst du das Verzeichnis, oder musst du es selbst führen?
Bei Verdalo heißt das Dokument Teilnahmebestätigung, trägt den Vermerk „kein amtliches Zertifikat“ und einen Prüfcode, mit dem jeder die Echtheit prüfen kann.